Umfragen zufolge wird der Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft und in der Lebensmittelproduktion von einer breiten Mehrheit der Konsumenten abgelehnt. Als daher 1996 die ersten Schiffe mit genveränderten Sojabohnen aus Nordamerika die europäischen Häfen erreichten, war das wie Öl ins Feuer in die bereits laufende intensive Diskussion zu diesem Thema, deren Dynamik bis heute ungebrochen scheint. Diese Debatte hat viele Konsumenten verunsichert. Die VOG AG hat bereits 1995 begonnen, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen. Mit dem Ziel, den Konsumenten bei der Nahrung wieder Sicherheit zu geben, wurde gemeinsam mit der und der Landwirtschaftskammer Oberösterreich das Projekt entwickelt.

ist 100% reines Rapsöl, das ausschließlich aus Saaten gewonnen wird, bei deren Züchtung mit Garantie keine gentechnischen Veränderungen vorgenommen wurden. Der Raps der zu verarbeitet wird, stammt ausschließlich aus Vertragsanbau. Die Garantie erfolgt über eine geschlossene Kontrollkette, die bei der Saatzucht beginnt, bei den Vertragsbauern und den Übernahmestationen fortgesetzt wird und bei der Ölmühle endet. Selbstverständlich wird die von den Partnern geforderte Sorgfaltspflicht auch in der Ölmühle angewandt. Dabei hilft ein strenges Qualitätssicherungsprogramm, das auf vielen Untersuchungen im eigenen Labor aufbaut.

Dieses wird seit Jänner 1998 durch ein HACCP-Konzept nach internationalem Vorbild ergänzt. Die VOG arbeitet mit der , einem erfahrenen Saatguterzeuger, zusammen. Dies garantiert einerseits eine nachhaltige Versorgung mit gentechnikfreiem Saatgut. Andererseits bedient sich die VOG des bei der Saatguterzeugung über Jahrzehnte erprobten Kontrollapparates dieser Firma. Es darf nur Ernteware von anerkannten Flächen übernommen werden. Von jeder Anlieferung werden 2 Muster gezogen. Die Lagerung erfolgt getrennt in eigenen Silozellen bzw. Flachlagern, die entsprechend gekennzeichnet sein müssen. Die Menge der gelagerten Ware hat mit den Mengen, die laut Ankaufscheinen übernommen worden sind, übereinzustimmen. Jede Silozelle muß bemustert und untersucht werden. Von der Ölmühle ist die Ware getrennt zu übernehmen, getrennt zu lagern und getrennt zu verarbeiten. Von jeder Anlieferung sind wiederum 2 Muster zu ziehen. Es sind Untersuchungen auf Reinheit, FFA (= freie Fettäuren), Glucosinolate, Rückstände (chlorierte Kohlenwasserstoffe, Schwermetalle), Einhaltung der Sorten (mittels Elektrophorese) durchzuführen. All das gibt der VOG die Sicherheit, garantieren zu können, daß bei der Produktion von keine genmanipulierten Rapssaaten verarbeitet werden. Aus diesem Grund wird das Produkt mit einem Garantiesiegel gekennzeichnet

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